Berlin

Berlin

Nach dem Afrikaaufenthalt zog ich nach Berlin. Dort war ich einige Jahre im Frauenstadtteilzentrum Kreuzberg aktiv, einer ehemaligen Schokoladenfabkrik, die von Frauen besetzt und damit vor dem Abriss gerettet wurde. Wir entwickelten dort das derzeit größte Frauenprojekt Deutschlands mit einem Café, Beratung und Sprachkursen für Frauen aus der Türkei, einer Sport- und Tanzetage, einer Kunstetage, einer Tischlerei, einem Türkischen Bad, einem Kindergarten und Wohnungen für Frauen. Meine Tätigkeiten waren sowohl Vorstand, als auch Bauarbeiterin, Sporttrainerin, Kulturmanagerin.

Wir organisierten Veranstaltungen, z.B. Frauenfilmreihen und Ausstellungen, u.a. die Ausstellung Gegen Gewalt gegen Frauen im Schlesischen Tor, für die ich die Gesamtorganisation hatte, die mit einem großen Symposium im Reichstag kombiniert war. Ida Schillen war für den Trägerverein zuständig für das Gesamtprojekt, inhaltlich verantwortlich für das Symposium war Halina Bendkowski.

Das Bild zeigt die Künstlerin Marilyn Green, Anne Rizzo, Ida Schillen und Elisa Rodé bei der Fassadenmalerei einer der Innenhöfe der Schokofabrik. (Nicht auf dem Bild Doro Beckmann, die ebenfalls bei der Fassadenmalerei beteiligt war.)